Die Galerie entsteht

Von der Sache der Garten hatte seine volle Bewirtschaftung erreicht, fertig gestaltet ist vielleicht ein herrschaftlicher Park oder ein Show-Garten, ein Naturgarten, gar ein heidnischer Garten verändert sich ständig, aber ein Besucher möchte nicht nur durch die Reihen gehen er möchte im allgemeinen etwas mehr wissen, meist hat man gedruckte standardisierte Schautafeln oder Pflanzenschilder, nein das paßt nicht zum heidnischen Garten, es muß was anderes sein, es muß die Gedankenwelt des Gartens darstellen, nicht auf gedruckten Tafeln, das wäre wie ein Festessen aus konservierten Fertiggerichten, es muß von Hand geschaffen sein, mit all den Makeln und Ungenauigkeiten der Natur. Ein erstes Achtungszeichen setzte mein altes Hofschild.

Man wollte mehr wissen und ich holte die Tafeln raus die aus der vergangenen Zeit geblieben sind.


Wohin damit, ins Treibhaus, zu feucht, das Dach ist noch nicht sicher dicht, ein Partyzelt, nehme ich 2 und stelle die zusammen, die stabilenkann ich mir nicht leisten, da ein Angebot 3 x 6 m mit Seitenplanen, auch wenn es nur ein Jahr hält, die Jungens müssen es mir besorgen. Der Platz zum aufstellen war schnell gefunden, die Jungens wollen vom Anbau beginnen das Haus auszubauen, so erfolgt eine Abtrennung zur Baustelle. Das zusammen stecken der Rohre eine Leichtigkeit. Leisten zum aufhängen der Tafeln waren schnell gefunden. Ich ging bei Arbeitsblätter zu schreiben, etwas was schon lange in meinen Kopf rum geistert, der heidnische Kalender nahm Gestalt an. 

 

 

Das heidnische Zeitgefühl

Irgendwie stand ich mit den kirchlichen Festtagen auf Kriegsfuß, man feierte sie, die Kinder bekamen ihren Weihnachtsbaum und die bemalten Ostereier, aber es befriedigte mich nicht. Ich hier am Berg für mich, dann meine heidnische Freunde und dann das Buch "Gärten der Druiden", das war alles so wieder sprüchlich. Dann, wenn man allein in der Natur ist, wenn man sich wieder in eine Sache verrannt, wenn sich die Fragen stellen …. wieso....warum....wie weiter....und ähnliche Kombinationen....es entstanden die ersten Triaden und aus dem Gefühl bei der Bewirtschaftung des Berges ergab sich die Triade des Tages

So ging es Tag für Tag.

 

Damals hatte ich noch kein Leptop, auf Papier und Pappen mit Zirkel und Lineal nahmen die Gedanken Gestalt an. Zwischendurch experimentierte man wie man einzelne Sachen es farblich und materialmäßig dar zustellen geht. Vieles wurde verworfen, manches hielt den Witterungsbedingungen nicht stand. Ich arbeitete mit Korkparkettplatten, Speerholz usw. Ich hatte kaum Schriftschablonen, die unterschiedlichen Schriftgrößen wurden mit dem Storchschnabel geschaffen. 

Die kleine Fee usw. waren ja schon im Herbst da und sahen woran ich arbeite, es wurden auch schon erste Aufnahmen gemacht ….

Es kam mein 70. Geburtstag, kleine Fee usw. waren schon am Abend davor da so das wir rein feierten, sie waren erstaunt wie schnell  und in welcher Art ich meine Gedanken umsetze. Es wurde alles fotografiert, sie meinten so etwas darf nicht verloren gehen. Weil Eike zu meiner Feier nicht kommen konnte war ein paar Tage zuvor da, Jan-Peter kam am Abend sie staunten nicht schlecht was ich so fabriziere. Es war klar die kleine Galerie ist kein Event, das gekaufte Partyzelt hält den lang friestigen Bedingungen nicht stand und wurde dem entsprechend mit Holz ausgebaut.

 

 

Zufall oder ….. in der Ruhe des Winters die kleine handgemachte Galerie "Heidnischer Garten vom Ursprung bis Heute" war geboren.

 

 

Es ist nicht leicht von Tag zu Tag, von Mond zu Mond alle meine Hobbys (Kinder)gleichmäßig die nötige Zeit zu geben, dennoch zu Ostara war es so weit ich konnte meine Galerie  der allgemeinen Öffentlichkeit vorstellen. Ich schaffte es sogar das eine Zeitungsreporterin erschien.

Der normale Kalender beginnt mit Neujahr, es stimmt weder mit der Astronomie noch mit der Natur überein. Wie erlebt man die Natur, die Natur erwacht mit dem Frühjahr, es wird geerntet im Herbst und dann folgt der Winter, die Natur ruht. Wo ist der Sommer geblieben, es sind die drei magischen Tage der Sonnenwende. Der Heide der die Natur bewirtschaftete hatte kein Meßinstrument um genau den Tag zu bestimmen, er sah das die Natur sich voll entwickelt hatte und die Ernte einiger Pflanzen beginnen kann, Zeit sich zur Ruhe , Zeit die erfolgreiche Bestellung des Gartens zu feiern, das ist der Sommer. 

Aus der Mathematik kennt man den Dreisatz, aus der Statik die Dreipunktabstützung und der Kreis, schon die alten Griechen versuchten ihn zu Quartieren, was nicht gelang. Die ideale Form ist das gleichschenklige Dreieck, da haben wir eine Grundform. 

Der Mond der paßt da nicht rein, zwar sieht man das das Blattwerk bei zunehmenden Mond gut wächst, das Wurzelwerk bei abnehmenden zunimmt und wenn nur die Sichel oder gar nicht zu sehen ist sich bei den Pflanzen kaum was tut. 

Wie sieht es mit dem Tag aus, mit dem Sonnenaufgang geht man in den Garten, wenn die Sonne durch dem Zenit ist muß die Arbeit fertig werden und dann ist Nacht. 

Die Vierteilung eine Einteilung der Macht, nicht der Natur, nur um die Arbeit und die Freizeit  einzuteilen, warum...

Wenn die Idee erstmal auf Papier entstand machte ich mich nun dran auf meine Art darzustellen Korkparkett wurden zugeschnitten, Buchstaben ausgeschnitten und farblich gestaltet.

Noch waren viele Fragen offen, warum stimmt die Umlaufzeit des Mondes mit dem Umlauf der Erde um die Sonne nicht überein, oder warum haben die einzelnen Religionen unterschiedliche Kalender, Fragen über Fragen , immer wieder Fahrten in die Natur, was erzählt der Wind, welche Sprache das Wasser im Bach und sind die Steine am Wegesrand doch nicht stumm. Im Buch der Bücher, das ist von Menschenhand geschrieben, die 10 Gebote in der Bundeslade noch nicht gefunden, die Kabala was sagt sie aus.

Fakt ist, die Monatsnamen sind römischer Herkunft, die kirchlichen Feiertage erfunden um heidnisches Leben zu reglementiren.

Aus der Logik heraus geboren wurde im Winter, die Frauen mußten im Frühjahr wieder fit sein wenn der Garten bestellt wird, im Herbst war genug Nahrung da um wieder neues Leben zu gebären. Wie gestalteten die Heiden den Jahreslauf, sie hatten ihre Bezeichnungen für die Naturgegebenheiten, bezeichneten sie als Götter … 

Es sind noch viele Fahrten in die Natur, viele Gespräche mit meinen heidnischen Freunden, vor allen dingend  mit der Kleinen Fee und ihren Prinzen notwendig oder hielft mir mein Gnom.

Wollen wir mal sehen wie ich das sortiert bekomme … etwas Theorie

 

 

 

Eigentlich gehört das Arbeitsblatt in die nächste Triade ... es ist nun mal so der Kreis ist eine Vielzahl von Triaden die um einen gemeinsamen Punkt kreisen und so gibt es eben Überschneidungen und durch das Stückchen mehr Energie liegt in jeder Triade der Keim für die nächste Triade.

 

 

Ich suchte  eigentlich ein anderes Foto, mein eigenes Fotoalbum ist in den Wirren der Zeit abhanden gekommen, nur paar einzelne Bilder die ich später dazu bekam haben die Zeit überdauert. Im Album meiner Schwester dann dieses Foto  ... das es ein solches Foto gibt hat mich fast umgehauen ... es ergaben sich nun ganz andere Betrachtungsweisen ... immer wieder im Garten das wachsen, blühen, fruchten der Natur in der Abfolge des Jahres ... 

Die nächste  Triade - die Triade des Lebens

Jede Zelle, jede organische Substanz, jedes Leben beinhaltet zu mindest

Sauerstoff                    Wasserstoff                   Kohlenstoff

diese Stoffe können allein aber auch in Verbindungen exestieren

Wasser                        Kohlendioxid                         Methan

sie charakterisieren sich durch 

Volumen                          Wärme                                  Druck

sie können untereinander aber auch mit einem Grundelement reagieren, 

wodurch, dem Umfeld

               der kosmischen Strahlung

               der Rotation der Erde

Durch das Aufeinandertreffen von Elementen, Verbindungen und entsprechenden Bedingungen im entsprechende Verhältnis lässt immer  wieder neu Verbindungen entstehen und zerfallen. 

Es gibt ein Phänomen im Verhältnis zwischen Sonne, Erde und Mond der den Keim für eine andere Ebene von Verbindungen entstehen läßt, dem Zucker.

Zucker eine relativ stabile Verbindung, aber es kann mit einfachen Verbindungen sowie Elementen unter bestimmten Bedingungen reagieren, es sind entstehen komplexe Kohlenhydrate, Fettsäuren, nitrose Kohlenwasserstoffe (Eiweiß). Was sind das für Bedingungen ?

 

 

Nicht immer ist alles zu ende gedacht, manchmal muß man es einfach erstmal aufschreiben um damit nach weiteren weiteren Zusammenhänge zu suchen. Es zeigt auch das das tägliche Leben mit der Gedankenwelt zusammen hängt.

... und so der nächste Gedanke dazu.